CyberSicher – neue Initiative

Die Initiative „CyberSicher“ sensibilisiert für die Gefahren aus dem Cyberspace und zeigt, wie sich kleine und mittlere Unternehmen schützen können.

Die Digitalisierung macht Deutschlands Unternehmen schneller und flexibler. Doch die Dynamik lässt auch die Cyberkriminalität aufblühen. Während sich Konzerne mit hohem Aufwand schützen, agieren kleinere Firmen oft zu sorglos.

Der Cyber-Sicherheitscheck des GDV stellt Ihnen die wichtigsten Fragen rund um die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens: Sind Ihre Passwörter sicher? Wer darf auf Ihre Daten zugreifen? Wie oft machen Sie Sicherheitskopien und wo bewahren Sie diese auf? Mit diesen und ähnlichen Fragen können wir Ihnen in wenigen Minuten sagen, wie sicher Ihre Systeme sind, wo Sie Schwachstellen haben und wie Sie diese schließen können.

Cyber-Sicherheitscheck starten

Umfang und Inhalt des Sicherheitschecks passen sich Ihrem individuellen Risiko an: Kleinere Unternehmen mit einem weitgehend analogen Geschäftsmodell müssen nur wenige Fragen beantworten. Wer mit sensiblen Daten umgeht, vernetzt produziert oder E-Commerce betreibt, erhält zusätzliche Fragen und Hinweise.

Wie gut sind die anderen?

Am Ende jedes Abschnitts sagen wir Ihnen nicht nur, wie gut Ihre IT-Sicherheit ist und was Sie besser machen können. Sie sehen auch, wie andere Unternehmen beim Sicherheitscheck abgeschnitten haben – und ob Sie besser oder schlechter als der Durchschnitt sind.

Sie entscheiden über Ihre Daten

Ihre Antworten können Sie mit einem Passwort schützen und jederzeit wieder aufrufen. Zum Aufruf der entsprechenden Seite wird ein Link zur Verfügung gestellt. Dabei wird aufgrund einer Verschlüsselung sichergestellt, dass ausschließlich der über den Link verfügende Nutzer mit dem gewählten Passwort auf die vollständigen Ergebnisse zugreifen kann. Angaben in Freitextfeldern können für die Druckversion des Fragebogens eingetragen werden. Diese werden ausschließlich verschlüsselt gespeichert.

Sie können Ihre Antworten mit anderen teilen – wenn Sie Ihren persönlichen Link und Ihr Passwort weitergeben. Das kann zum Beispiel dann hilfreich sein, wenn sie Ihre Schwachstellen mit Ihrem IT-Dienstleister diskutieren wollen – oder wenn ein Cyber-Versicherer vor Abschluss eines Vertrages Ihr IT-Risiko einschätzen möchte.

Cyber-Sicherheitscheck starten

Fake President – Enkeltrick der Cyberrisiken

Fake President oder auch CEO Betrug ist der sog. Enkeltrick der Cyberkriminellen: Der Angreider versucht hierbei, das potentielle Opfer dazu zu bringen, Geld zu überweisen. Meistens ist das Opfer ein Mitarbeiter im Rechnungs- oder Finanzwesen einer Firma. Dieses wird per Telefon oder per Mail kontaktiert. Dabei gibt sich der Angreifer als hohe oder höchste Führungskraft des betreffenden Unternehmens aus. Mit Hilfe von gefälschten Emailadressen werden die Opfer getäuscht und aufgefordert, Gelder zu überweisen. Zunehmend geraten Unternehmen aus dem Mittelstand in den Fokus dieser Art der Cyberkriminalität.

ZAC – Zentrale Ansprechstelle Cybercrime

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)

Cybercrime ist auf dem Vormarsch

Weitere Informationen

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Infowww.bsi-fuer-buerger.de

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Infowww.justiz.nrw.de

Infowww.mimikama.at

Infowww.botfrei.de

Cybercrime ist auf dem Vormarsch. Bereits im Jahr 2013 zeigte eine von der IHK Schleswig-Holstein durchgeführte Umfrage unter 713 Unternehmen, dass auf 33 % der Unternehmen in den letzten zwölf Monaten ein oder mehrere Cyberangriffe durchgeführt wurden. Seitdem hat sich die Situation weiter verschärft.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein dient Unternehmen und Behörden des Landes als vertrauensvoller Ansprechpartner rund um das Thema Internetkriminalität.

Die ZAC arbeitet eng mit speziell ausgebildeten und mit modernster Technik ausgestatteten Beamten zusammen. Darüber hinaus koordiniert die Ansprechstelle länderübergreifende Cybercrime-Ermittlungen im Falle von Angriffen gegen Unternehmen und Behörden. Dabei kann es sich beispielsweise um DDOS-Attacken, Datenveränderungen oder digitale Erpressungen handeln.

Die Spezialdienststelle zeichnet sich aus durch

  • einen hohen Grad an technischem Sachverstand!
  • Vertraulichkeit!
  • die Möglichkeit, Daten und Beweismittel aus dem laufenden Betrieb von PCs und Servern sichern zu können. So wird die Sicherstellung von Hardware und damit ein Stillstand im Betrieb nach Möglichkeit vermieden!

Im Falle eines Cybercrime-Vorfalles ist entschlossenes und schnelles Handeln erforderlich!

Denn Insbesondere in diesem Deliktsfeld sind Beweismittel nur in engen Zeitfenstern zuverlässig zu sichern und zu verwerten. Ebenso ist ein zeitnahes Eingreifen geboten, um größere Schäden an Hard-, Software und kostbaren Daten zu vermeiden. Auch sind Ausmaß und Folgen eines digitalen Angriffs anfänglich oftmals kaum abschätzbar.

Ihr Unternehmen / Ihre Behörde ist in Schleswig-Holstein ansässig?

Rufen Sie die Hotline 0431 160-42727 an. Die ZAC ist unter der Woche durchgängig mindestens von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr telefonisch erreichbar.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder per E-Mail über das unten stehende Kontaktformular Ihr Anliegen mitteilen.

Kontakt für Behörden und Unternehmen:

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Sachgebiet 231, Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)

Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: 0431 160-42727

Sprechzeiten: Montag bis Freitag mindestens von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr


Ihr Unternehmen/Ihre Behörde ist in einem anderen Bundesland ansässig?

Finden Sie hier unter anderem Ihre zuständige Zentrale Ansprechstelle Cybercrime:Cybercrime – Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft – Link zur Seite des BKA